Die Vorstadt

Animus

Als Band wurden wir geboren, als Sekte wollen wir untergehen. Um den Weltmachtanspruch zu untermauern, haben wir uns schließlich dazu entschlossen, uns nicht nur um Musik zu kümmern, sondern um die Kunst. Deshalb stellen wir hier im Salon andere Künstler vor, lassen Postkarten von Freunden drucken und nehmen andere Bands im Studio auf. Tragend   ist der Drang nach Freiheit und der Glaube daran, dass es anders gehen kann. Wir sind die Anderen.

Geschichte

2005-2007 //// Von der Idee und dem Beginn der Kellertage
Die Geschichte der Vorstadt beginnt irgendwann zwischen 2005 und 2006. Zwischen Abitur und Studium – eine Zeit, die sich bei uns noch durch den Zivildienst kennzeichnete.

Es war eine Zeit des Überflusses. Wir hatten Zeit, Geld und eine Aufgabe, die uns nicht vollkommen vereinnahmte. So entstanden die ersten Lieder an der Akustikgitarre und die ersten Aufnahmen im zukünftigen Vorstadt-Keller. Dann, als die Festivalsaison in voller Blüte stand, traf Clemens auf einen Berliner, der die verrückte Idee gar nicht so schlecht fand, einfach mal eine Band zu gründen. Dominik kam ans Schlagzeug, das man kurzerhand im Ruhrpott aus zweiter Hand übernahm und das erste Konzert wurde für Juli 2007 geplant.

2007-2009 //// Phase 1: Aus 3 wurden 4, es wurde sehr laut und danach sehr leise
Arbeitsreich waren die Tage und vergingen viel zu schnell. Das Konzert stand schließlich vor der Tür. Am 28. Juli 2007 war alles geschafft: Die organisierte Schulbühne stand im Dellbrücker Fußball-Clubheim. Und dann war es so weit. Die Lichter gingen an und die Musik trat hinaus aus dem Keller, hinein in eine Welt, die damals euphorisch gefeiert wurde. Wohl auch, weil die angereisten Freunde mit 33 Kisten Bier besänftigt werden konnten. Es war ein schöner Sommerabend.

Schließlich folgten weitere Konzerte. Bald kam der vierte Mann dazu. Jetzt waren da Andi am Bass und Andi an der Gitarre. Die Vorstadt wurde zum Andiland und eroberte Köln, Frankfurt, Dortmund und machte sogar den ein oder anderen Euro. Doch letztlich blieb es ein Nullsummenspiel und die Interessen trieben auseinander. Schließlich saßen die Freunde von einst nicht mehr im gleichen Bus und es kam, wie es kommen musste. 2009 gingen die Lichter aus und es wurde still.

2009-2011 //// Die Ruhe nach dem Sturm geht zu Ende
Nun, nachdem die Felder einige Zeit brach lagen, beginnt das Warten auf den zweiten Frühling. In neuer Besetzung wenden wir uns wieder der Kunst zu und füllen die “Vorstadt” wieder mit neuem Leben. Es bleibt abzuwarten welche Farbe die Blüten tragen. Bestehen bleibt ein Hang zu Melancholie gepaart Hoffnung und Lebensfreude. Spaß an der Musik und an Abenden, an denen das Licht angeht und die Bühne ein Moment der Ferne wird. Wir sind dann doch Romantiker.

2012-…
Neue Webseite, neues Programm, neue Konzerte und vieles mehr.